Lippoldsberg

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Hierarchie


Das ehem. Kloster Lippoldsberg
Tor zum Klosterhof in Lippoldsberg
Das Nonnenkloster in Lippoldsberg



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Einleitung

Lippoldsberg ist der westliche Gemeindeteil von Wahlsburg im nordhessischen Landkreis Kassel.

Mit 1.658 Einwohnern (Stand 31. Juli 2006) ist Lippoldsberg der größere der beiden Wahlsburger Gemeindeteile und deren Verwaltungssitz. Wegen der berühmten Klosterkirche im romanischen Baustil kommen viele Besucher nach Lippoldsberg. Nur ein paar Kilometer weiter südlich steht an der Weser ein weiterer romanischer Kirchenbau, die sehenswerte Klosterkirche von Bursfelde, (Kloster 1093 gegründet).

Allgemeine Informationen

Lippoldsberg liegt im äußersten Norden von Nordhessen im Weserbergland zwischen Solling (im Norden), Kiffing (Höhenzug im Südosten), hinter dem sich der Bramwald (im Süd-Südosten) befindet, und Reinhardswald (im Südwesten). Es erstreckt sich direkt südlich der niedersächsischen Gemeinde Bodenfelde, 6,5 km südwestlich von Uslar, 7 km östlich von Bad Karlshafen und 34 km nördlich von Kassel.

Lippoldsberg befindet sich auf etwa 110 bis 140 m ü. NN am rechten Ufer der Oberweser, in die die von Osten kommende Schwülme mündet, die streckenweise die Grenze zu Niedersachsen bildet und von der oberhalb bzw. östlich von Lippoldsberg der künstlich geschaffene Mühlbach abzweigt.


Kirchliche Einteilung / Zugehörigkeit

Die ehem. Klosterkirche in Lippoldsberg
Die Nonnenkrypta unter der Orgelempore

Evangelische Kirche

rhumb

Die Geschichte der Klosterkirche Lippoldsberg

Lippoldsberg an der Weser
Noch vor siebzig Jahren hätte man die geographische Lage des Zweitausend-Seelen-Dorfes Lippoldsberg mit den Mittelgebirgszügen Solling, Reinhardswald und Bramwald beschrieben, die genau hier ein Tal, von der Weser durchzogen, umschließen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts benutzt man ganz andere Parameter für eine Standortbeschreibung und bedient sich solcher Kürzel wie etwa "Zwischen der B 80 und der A7 ungefähr auf der Höhe von Göttingen".

Wie immer man es auch halten mag, so bleibt Lippoldsberg doch ein Dörfchen an der Oberweser, das sich von den anderen seiner Art nicht weiter unterscheiden würde, wenn da nicht die das Tal dominierende Klosterkirche des Ortes wäre. Auf einem natürlichen Schotterhügel an der Mündung des Flüsschens Schwülme in die Weser gelegen, überragt sie das sie umschließende Dorf. Gedrungen und kompakt in der Bauweise, in den Sandstein - und Schieferfarben der sie umgebenden Böden und Berge gehalten, ist die dreischiffige Gewölbebasilika traditionellerweise von West nach Ost ausgerichtet.

Zeichnung Otto Ubbelode3.jpg

Dem Besucher, der sich ihr zumeist von Süden über die dort liegende freie Wiese nähert, fällt nicht so sehr der am südwestlichen Ende stehende und die Kirche nur wenig überragende einzelne Turm ins Auge. Der erste, überwältigende Eindruck ist der ihrer, für eine Dorfkirche völlig unerwarteten Größe. Beim Betreten der Kirche führen die drei Stufen der Südtür den Besucher nicht nur hinab in eine niedrig gewölbte Vorhalle - die Nonnenkrypta - mit ihren Säulen und Pfeilern, sondern auch zurück in die Zeit, in der und aus der heraus dieser Kirchenbau entstanden ist: die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts.

Was war das für eine Zeit, die solche Kirchenbauten hervorgebracht hat und warum baute man gerade hier so weit ab von allen Metropolen? Wie mag das Leben in diesem Kloster ausgesehen haben? Was weiß man über die Geschichte dieses Ortes? Viele Fragen mögen sich dem Besucher der Lippoldsberger Klosterkirche stellen, deren Antworten zumeist in der Zeit ihres Baues begründet liegen. [1]

Klostergründung

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Lippoldsberg, Blick zur Orgelempore
Lippoldsberg, Blick zum Altar

Am Ende des 12. Jahrhunderts gründete Erzbischof Ruthard von Mainz (1089 bis 1109) auf der östlichen Seite der Weser das Benediktinerinnenkloster Lippoldsberg nach der Hirsauer Regel. Das Kloster war einer der nördlichsten Vorposten des Mainzer Bistums im Weserraum und erlebte unter Probst Gunther, einem ehemaligen Augustinerchorherren aus Hadersleben (bei Halberstadt), seine größte kulturelle Blütezeit. 1151 ließ die Priorin Margarethe eine ausführliche und kulturgeschichtlich aufschlußreiche Klostergeschichte verfassen, das sogen. “Chronikon Lippoldesbergense”. Das berühmte “Lippoldsberger (Hardehauser) Evangeliar” des 12. Jahrhunderts, im Kloster Helmarhausen entstanden, ging leider 1945 verloren.

Gunther begann auch den Bau der Klosterkirche „St. Georg und Maria" (heute evangelische Pfarrkirche), die in ursprünglicher Größe und Eindringlichkeit erhalten ist, besonders nach der sorgfältigen Restaurierung 1958/59. Als Bauzeit ist das 5. Jahrzehnt des 12. Jahrhunderts anzunehmen, also die gleiche Entstehungszeit wie bei dem stilistisch nah verwandten, ebenfalls mit Hirsau verbundenen Kloster Breitenau an der Fulda. Als Baumeister, zumindest aber als stark bestimmender Baujerr ist Probst Gunther selbst zu vermuten. Die Kirche gehört durch die reife Ausbildung der romanischen Stilformen zu den wichtigsten Bauwerken Hessens aus dem 12. Jahrhundert.

Baubeschreibung

Der Außenbau der dreischiffigen gewölbten Basilika mit Querschiff, Nebenchören, halbrunden Apsiden sowie ursprünglich zwei Westtürmen wirkt einfach, sachlich und herb in der Zusammenfügung der schweren Baukörper. Die obere Westpartie wurde im Greißigjährigen Krieg zerstört, der verschieferte Helmaufbau des erhaltenen Südturms stammt von 1722. Die Kirche hat schlichte kleine Portale, an der Südseite mit Giebelsturz, das südliche an der Westfront mit unterteiltem Tympanon in niedersächsischer Art.

Der gewölbte Innenraum zeigt eine klare räumliche Gliederung, gebundenes System, und anspruchslose einfache Formen von wuchtiger Eindringlichkeit. Im Westteil der Kirche die Nonnenempore (heute Orgelempore). Der niedrige Raum unter ihr gleicht in seiner Dreischiffigkeit und mit seinen Säulen und Kreuzgratgewölben, die wie die Gewölbe der Seitenschiffe gurtlose sind, einer romanischen Krypta (Nonnekrypta). Die Basen und Kapitelle der Säulen sind teilweise mit Lilien und Palmetten plastisch dekoriert.

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Die Architekturplastik des Kirchenraumes beschränkt sich auf kleine Ecksäulchen an den Zwischenpfeilern und auf die Kapitelle und Kämpfer. Ornamentierte Konsolen an den Hauptpfeilern fangen die Vorlagen für die Gurtbögen auf. Eine über hoher Sattelmauer ansetzende Doppelarkade verbindet die Nebenchöre mit dem Hauptchor.

Bedingt durch die Bauherren (Erzbischof und Propst) treffen in der Kirche vielfältige Anregungen aus sächsischen und hessischen Kunstbereichen zusammen, besonders aus Hildesheim (St. Godehard), Königslutter und Mainz. Nachhaltig ist aber auch die künstlerische Wirkung gewesen, die von Lippoldsberg ausging, da die Klosterkirche der erste Wölbungsbau (neben St. Johannes auf der Krukenburg) Niederhessens und der angrenzenden Landschaften war. Zu den zahlreichen Nachfolgebauten gehört zum Beispiel die Klosterkirche Germerode

Von der alten Ausstattung sind der Taufstein (um 1230-40) mit reichen figürlichen und szenischen Darstellungen sowie das Sakramentshäuschen (frühes 16. Jahrhundert, heute im nördlichen Seitenchor) erwähnenswert. Beachtenswert sind außerdem die Kanzel, der Altar, die Kreuzigung (Bildhauer Hueghes), die Orgel und die Glasfenster von 1958/59. Die Baulichkeiten des 1569 aufgelösten Klosters sind größtenteils abgebrochen. Der Westflügel und der restliche Nordflügel wurden durch Landgraf Karl 1713 als kleines Jagdschloß ausgebaut. An ihm, dem Klosterhaus, sind verschiedene Arkaden des romanischen Kreuzganges noch sichtbar. [2]

Alte Ansichten der Klosterkirche

Klosterkirche Lppoldsberg, Stahlstich von 1850
Rekonstruktionsversuch [3]
Klosterkirche Lippoldsberg von Westen [4]

Geschichte des Dorfes Lippoldsberg

Blick über die Weser auf Lippoldsberg
Fährbetrieb über die Weser bei Lippoldsberg
Blick über die Weser auf Lippoldsberg
Ortsplan von Lippoldsberg
Blick zum Klosterhof in Lippoldsberg
„Dichtertreffen" im Kloster Lippoldsberg (28.06.1936)
Blick von Westen auf Lippoldsberg
Lippoldsberg, Weserdampfer

Eigentlich bildet die Weser von Altmünden bis Karlshafen die Grenze zwischen Hessen und Niedersachsen, doch zwischen Bursfelde und Bodenfelde ragt der Landkreis Kassel ein Stück auf die östliche Seite des Flusses. In diesem Zipfel liegen zwei hessische Gemeinden, nämlich:

An der Mündung der Schwülme in die Weser bei Lippoldsberg befand sich schon in frühchristlicher Zeit eine Furt über den Fluß. Es gab hier wohl auch eine kleine Siedlung, als zu Mitte des 11. Jahrhunderts der Mainzer Erzbischof Lippold von Mainz (von dem der Ort auch seinen Namen hat) hier eine kleine Kapelle errichten ließ, aus der das spätere Kloster Lippoldsberg hervorging.

  • Im Jahr 1971 schlossen sich die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Lippoldsberg und Vernawahlshausen zur neu gegründeten Gemeinde Wahlsburg zusammen.
  • Lippoldsberg ist seit 1980 staatlich anerkannter Luftkurort.

Infrastruktur

Durch den Ort verlaufen mehrere Kreisstraßen. Mit der am westlichen Weserufer verlaufenden Bundesstraße 80 ist Lippoldsberg durch eine Gierseilfähre und einige Kilometer südlich bei Gieselwerder durch eine Brücke über die Weser verbunden. Die nächsten Autobahnabfahrten gibt es bei Warburg und Breuna an der A 44 sowie bei Göttingen, Nörten-Hardenberg und Northeim an der A 7. Regionalbahnhöfe befinden sich in Bodenfelde, Vernawahlshausen und Uslar, Bahnhöfe mit Halten von IC und/oder ICE-Zügen in Göttingen, Warburg und Kassel.

  • Die nächsten bedeutenden Flughäfen befinden sich bei Hannover und Paderborn. In Uslar gibt es einen kleinen Segelflugplatz.
  • Die niedersächsische Nachbargemeinde ist Adelebsen.

Wirtschaft und Tourismus

Gewerbe

Die Landwirtschaft ist in Lippoldsberg kaum noch von Bedeutung. Der bedeutendste Arbeitgeber in der Gemeine Wahlsburg ist heutzutage das im Höhenzug Kiffing auf 200 bis 220 Höhe gelegene „Klinik und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg GmbH“.

  • In dem Luftkurort ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Es gibt Gästebetten in Hotels, Gasthöfen und Pensionen.

Sehenswürdigkeiten

>> Dauer des Rundgangs 60 - 90 Minuten
  • Klosterkirche St. Georg
    Romanische Gewölbe-Basilika, große kunstgeschichtliche Bedeutung als erste vollständige Gewölbe-Basilika in Norddeutschland. Eindrucksvoller Innenraum ohne spätere Einbauten, Nonnenempore, spätromanischer Taufstein, Südturm mit barockem Turmaufsatz. (1142 - 1153)
  • Benediktinerinnen-Kloster
    Um 1093 von Erzbischof Ruthard von Mainz gegründet. Im Westflügel der Klosteranlage Reste des romanischen Kreuzganges. Nach Einführung der Reformation in Hessen fiel das Kloster durch Vertrag mit Braunschweig 1536 an Hessen. Es wurde zunächst hessisches Kammergut, dann hessische bzw. preußische Domäne. 1912 aufgelöst. 1918 erwarb der Schriftsteller Hans Grimm (1875-1959) das ehemalige Verwaltergebäude.
  • Fachwerkhaus Bergstraße 10, Hof Römer, Weser-Diemel-Haus mit erhaltener großer Dielentür. (1743)
  • Gruppe von kleineren Fachwerkhäusern am “Platz”, typisch nach Lage und Bauform für Häuslinge, Brinksitzer und Tagelöhner. (1750 - 1800)
  • Fachwerkhaus Bergstraße 2, seit alters her Gasthaus “Zur Linde”. (1743)
  • Steinerne Brücke über die Schwülme mit Inschrift “Dise Brigen hat die Gemein lassen bauen in Jar Anno 1695”. Verbreitert 1927 und 1957. (1695)
  • Fachwerkhaus Marktstraße 13, (Hüne), (1695)
  • Fachwerkhaus Marktstraße 21, (Siemon), Weser-Diemel-Haus mit großer Dielentür (1735)
  • Fachwerkhaus Mühlenstraße 7, (Siemon), (1741)
  • Ehemalige Schmiede (Wilhelm Schlimme), hier wurden u.a. Schmiedearbeiten für den Wagenbau der Stellmacher Glasewald und Herbold (schräg gegenüber) ausgeführt. Vor der Schmiede wurden Pferde, Ochsen und Zugkühe beschlagen.
  • Wasserkraftwerk der EAM, seit 1909 in der ehemaligen Klostermühle, die 1919 abgebrannt ist. Zur Nutzung der Wasserkraft der Schwülme wurde im Mittelalter ein ca. 2,5 km langer Mühlgraben gebaut. Von der alten Klostermühle stammt die eingemauerte Inschrift “CLZH 1681” (Carl Landgraf Zu Hessen). Bis zum Umbau der Wasserkraftanlage 1939 bestand unterhalb ein Wasserrad, das der Stellmacherei Glasewald als Antrieb diente. (1681, Ursprung älter)
  • Ehemaliger Standort des Hospitals , ehem. Armenhaus, (1660)
  • Ursprünglich zum Eisenhammer gehörendes Fachwerkhaus, am ehemaligen Hammergraben gelegen, zeitweise Weißblechfabrik und Steinschleiferei,später Kontor. (1650)
  • Schiffersche Haus, 1844 vom Eisenhammer als Wohnhaus für den Hammerinspektor erworben. Geburtshaus des bekannten Germanisten Eduard Sievers (1850-1932), nach Auflösung des Eisenhammers Hof Filthut. Das Gebäude (Ursprung Ende 16. Jht.) wurde um 1800 umgebaut. (Ende 16. Jhdt.)
  • Grünanlage an der Stelle des ehemaligen Eisenhammers (1555-1868), nach Auflösung des Eisenhammers Eigentum der Fam. Decken bis 1972. Auf der Rasenfläche stand das Wohnhaus Decken. (1819 )
  • Säulenhaus, ehemaliges Wiegehaus und Eisenmagazin. Die Waage war hinter dem Torbogen aufgehängt. Bedeutendes Denkmal klassizistischer Industriearchitektur. (1819)
  • Werkhaus (ehemalige Hammerhalle) am jetzt verschütteten Hammergraben. Acht Wasserräder trieben hier Schmiedehammer und Blasbälge an. Seit 1979 Freizeit- und Leseraum und Gemeindebücherei im Obergeschoss. (1759, 1819 umgebaut)
  • Gemeindeverwaltung. Das Hospital (Armenhaus) wurde nach Auflösung des Klosters von Landgraf Philip dem Großmütigen als Stiftung eingerichtet. Das Gebäude diente von 1880 bis 1976 als soziale Einrichtung für Alte und Gebrechliche. Es wurde 1963/64 an den jetzigen Standort umgesetzt und wird als Gemeindeverwaltung genutzt. (1660)
  • Altes Schütt am Abzweig des Hammergrabens vom Mühlgraben. Dievorhandene Wasserkraft war die Grundlage für die Einrichtung des Eisenhammers.
  • Steinerne Brücke über den Mühlgraben, Gänsebrücke genannt, weil hier täglich die Gänse des Dorfes hingetrieben wurden. (1797)
  • Schäferhaus Schäferhof 22, ehemaliges Hirtenhaus der Gemeinde mit Stall des Gemeindeziegenbocks, seit 1981 Museum und Werkstatt. (um 1820)
  • Fachwerkhaus Schäferhof 20 (Becker), Weser-Diemel-Haus, Dielentür 1961 umgebaut. (1714)
  • Fachwerkhaus Schäferhof 18 (Bodenhausen). Weser-Diemel-Haus, Dielentür umgebaut. (1702)
  • Pfarrhaus, 1899 um ein Stockwerk erhöht. (1688)
  • Ehemalige Pfarrscheune, heute Winterkirche, 1985 umgebaut. (1688)
  • Alte Schule, bis 1906, (1736)
  • Alte Scheune (Kloster/Domäne) mit lateinischer Inschrift auf der Westseite, heute Privatbesitz Knuth.
  • Klostertor und Klostermauer - Inschrift “CLZH 1698”. (1698)
  • Haus des Klostervogts, Nohl-Haus, 1929 vom bekannten Reformpädagogen Hermann Nohl als Landheim für das Pädagogische Seminar der Universität Göttingen gekauft. [5]
  • Weiteres Sehenswertes in der näheren Umgebung sind unter anderem die mittelalterlichen Stadtbilder von Uslar, Hann. Münden und Höxter und benachbarte Burgen und Burgruinen Sababurg, Burg Trendelburg, Krukenburg und Bramburg.

Kultur, Bildung und Sport

In der Klosterkirche finden kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen statt. Der in Lippoldsberg beheimatete völkische Dichter Hans Grimm („Volk ohne Raum“) organisierte seit 1934 „Dichtertreffen“ im Ort. Nach 1945 kamen hier bis 1981 rechtskonservativ-nationalistische Kreise zusammen.[6]

Bildung

  • Grundschule Lippoldsberg
  • Berufsförderungswerk Lippoldsberg
  • Ergoschule Lippoldsberg (vormals: Arbeits- und Beschäftigungstherapie)

Sport

  • Die Märchenfähre verbindet Lippoldsberg mit dem Vorwerk am westlichen Weserufer. Dort gibt es kilometerlange Rad- und Wanderwege, inmitten von Wald, Feld und Flur des Weserberglandes.
  • Der Weserradweg verläuft von Hann. Münden bis Cuxhaven und führt direkt an Lippoldsberg vorbei. Im Ort gibt es einen Fahrradservice für Radtouristen. [7]

Literatur

  • Klaus Kunze, Ortssippenbuch Lippoldsberg, Uslar 2004, ISBN 978-3-933334-14-5 (1).
  • Thorsten Quest, Uta Schäfer-Richter: Dorfleben : die Geschichte der Dörfer Lippoldsberg und Vernawahlshausen. Verlag: Die Werkstatt, Göttingen, 1989.

Verschiedenes

Weitere Ansichten

Lippoldsberg, Klosterkirche von Osten
Aquarell von der Klosterkirche in Lippoldsberg
Fachwerkhäuser am Schäferhof in Lippoldsberg
Das östliche Weserufer zwischen Bursfelde und Lippoldsberg

Weblinks

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Klosterkirche Lippoldsberg, Ansicht von SO

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Quellen, Einzelnachweise

  1. Text von Gudrun Nägeler
  2. Magnus Backes, Hans Feldtkeller, “Kunstreisführer Hessen”, Gondrom, Stuttgart 1962, ISBN 3-8112-0588-9
  3. Lendle, nach Angaben von D. Großmann (im Typ von Hersfeld)
  4. Lippoldsberg, ehem. Benediktinerinnenkloster St. Maria und St. Georg, Westassade, Turmaufsatz 1722
  5. Angaben übernommen von Lippoldsberg-Info
  6. polunbi.de: Hans Grimm, 1875-1959
  7. Angaben übernommen von Lippoldsberg